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Die Datenschutzgrundverordnung - 7. Hamburger eHealth-Lounge

60 Arbeitstage

Nach Abzug von Ferien, Wochenenden und Feiertagen bleiben Unternehmen noch gut 60 Arbeitstage um ihre Verarbeitung personenbezogener Daten zu überprüfen und die Prozesse an die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) anzupassen.

Mit dieser Ankündigung eröffnete Ines Krumrei, Auditorin für Qualitätsmanagement, Informationssicherheitsmanagement und Datenschutz der Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen, Datenschutzauditorin (GDD/BvD) und Mitglied Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. ihren Vortrag bei der 7. Hamburger eHealth-Lounge, welche in der „Sturmfreien Bude“ im Karoviertel stattfand.

Das eHealth-Netzwerk der Gesundheitswirtschaft Hamburg informierte zum hochaktuellen Thema „Datenschutzgrundverordnung“, welche die bislang geltende Datenschutzrichtlinie aus dem Jahre 1995 und die auf deren Grundlage erlassenen nationalen Umsetzungsgesetze in den 28 EU-Mitgliedsstaaten ersetzt. Am 25. Mai diesen Jahres wird die DSGVO nach einer zweijährigen Übergangsfrist geltendes Recht.

Ines Krumrei bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über die Inhalte der DSGVO, die wichtigsten Änderungen und gab Handlungsempfehlungen für Unternehmen. Das engagierte Publikum stellte viele spezifische Fragen und thematisierte auch allgemeine Aspekte wie die Höhe von drohenden Bußgeldern oder die künftigen Dokumentationspflichten. Frau Krumrei definierte beispielhaft, dass selbst eMail-Adressen unter den Begriff „personenbezogene Daten“ eingeordnet werden und dass eine Risikoanalyse nicht aus Sicht der Unternehmen, sondern aus Sicht der natürlichen Person erstellt werde, welche oder welcher Besitzer oder Besitzerin der personenbezogenen Daten ist. Viele Rückfragen und Anmerkungen der Besucherinnen und Besucher bestätigten die Bedeutung des Themas.

Im Anschluss an Frau Krumrei verdeutlichte Cordula Haak, Leiterin des Key Account Managements und Datenschutzberatung der REISSWOLF International AG, praxisorientiert die Anwendung der DSGVO aus Sicht eines Auftragsverarbeiters. Anschaulich erklärte sie die Änderungen der Haftung aus Auftraggeber und -nehmersicht, gab Empfehlungen zur Umsetzung und informierte über das Konzept einer Risikoanalyse. Ihr Kredo war, dass die Datenschutzgrundverordnung umsetzbar ist und nicht, wie von vielen befürchtet, eine Blockade bedeutet. Im abschließenden Networking tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch intensiv mit den Referentinnen zu offenen Fragen aus.

Vorträge zum Download:

Vortrag Ines Krumrei - Die europäische Datenschutzgrundverordnung - Ein Überblick

Vortrag Cordula Haak - Die sicher Auftragsverarbeitung nach Maßgabe der EU-DSGVO

 

 

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