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„Rund ein Drittel der Infektionen sind vermeidbar!“

Clusterbrücke als Plattform für Austausch und Diskussion #SIC2020; ©Patrick Lux

Über 65 Gäste sind am 10. Februar 2020 in das Virtual Reality Headquarter gekommen, um sich im Rahmen der Clusterbrückenveranstaltung Smart Infection Control über aktuelle Trends im Bereich Infektionsprävention zu informieren. Nach einer Begrüßung durch Birgit Schweeberg, Geschäftsführerin der Gesundheitswirtschaft Hamburg, nahm Dr. Hinrich Habeck, Geschäftsführer von Life Science Nord, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf eine Reise von den Anfängen der Infektiologie bis hin zum postantibiotischen Zeitalter.

Robin Huber von der Continentalen Betriebskrankenkasse BKK, gab einen Einblick in die Sichtweise einer Krankenkasse. Aus seiner Perspektive, sind Infektionen vor allem eins: ein enormer Kostentreiber. Huber unterstrich, dass ein Drittel der Infektionen allerdings vermeidbar seien. Hierbei nannte er das Vorbild Niederlande, die ein Modell verfolgen, dass Infektionsquellen bereits frühzeitig erkennt und ausschaltet.

Dr. Katja Gräfin von Hochberg beschrieb als Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin des Instituts für Krankenhaushygiene der Immanuel-Albertinen-Diakonie die täglichen Herausforderungen des klinischen Alltags. Anhand der Aufgaben eines Krankenhaushygienikers erläuterte von Hochberg die typischen Prozesse einer Klinik und zeigte anhand von Beispielen den Bedarf an digitaler Unterstützung auf. Wichtig sei aber auch weiterhin der sektorübergreifende Austausch zwischen den Stakeholdern im Gesundheitswesen - wie auf dieser Veranstaltung.

Abschließend zeigte Dr. Heide Niesalla, Leiterin des Bode Science Center, erste smarte Lösungswege auf, welche die Infektionsprävention unterstützen können. "Nur jeder 2. indizierte Händedesinfektion wird auch durchgeführt" - das gilt es zu ändern. Ebenfalls ging Sie auf aktuelle Themen wie das neue Coronavirus und die Rolle der Digitalisierung hierbei ein.

Die beiden Veranstalter Gesundheitswirtschaft Hamburg und Life Science Nord luden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein, beim Networking in die Virtual Reality der Veranstaltungslocation einzutauchen und sich bei den sechs Ausstellern über deren innovative Ansätze zu informieren.

Durch die gemeinsame Clusterbrückenveranstaltung ist es gelungen, die Relevanz des Themas Infection Control hervorzuheben. Durch die unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema Hygiene, konnte das Netzwerk zudem Menschen zusammenbringen, die im Berufsalltag kaum bis keine Überschneidungspunkte haben. Damit stellt das Clusterbrückenprojekt eine sektorenübergreifende Plattform für Austausch und Platz für lebendige Diskussion und unterschiedliche Perspektiven dar.

Wir danken den Sprechern, Ausstellern und Teilnehmern für diese gelungene Auftaktveranstaltung.

Das Projekt eHealth-Netzwerk Hamburg wird gefördert durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und die Freie und Hansestadt Hamburg.

 

 

News der GWHH

Betrifft die Veranstaltungen der GWHH, des DHHH und des eHealth-Netzwerkes sowie auch Kooperations-Veranstaltungen:

Der health innovation hub des BMG hat eine Übersicht von Telemedizin-Anbietern veröffentlicht.

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