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eHealth in Hamburg: neue Lösungen für den Gesundheitsmarkt

COVID-19-Ideenpitch: COVID-19 und psychische Belastungen

Unsere Online-Veranstaltung vom 18.03.2021

Der zweite Lockdown mit Maßnahmen wie Schul- und Unternehmensschließungen, Homeoffice, Kurzarbeit und weiteren Kontaktbeschränkungen hat vielfältige Folgen für gewohnte Tätigkeiten, Routinen oder Lebensgrundlagen der Menschen. Was sind mögliche Wege mit verstärkter Einsamkeit, Angst und Unruhe umzugehen? Wie können psychische Belastungen oder bestehende Krankheiten, wie beispielsweise Depressionen, behandelt werden und welche digitalen Lösungen gibt es bereits?

Die COVID-19-Ideenplattform der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH und des eHealth-Netzwerks Hamburg bietet Akteuren der Hamburger Gesundheitswirtschaft ein Forum zum Austausch von Ideen und Lösungsansätzen zur Bewältigung der aktuellen Situation. Hier können Vorschläge präsentiert, Kooperationspartnerinnen und -partner gesucht, gefunden und Lösungen gemeinsam umgesetzt werden. Um die Nutzung des vorhandenen Ideenpotenzials zu forcieren, veranstaltete die Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH gemeinsam mit dem eHealth-Netzwerk am 18. März 2021 den zweiten virtuellen COVID-19-Ideenpitch mit dem Schwerpunkt COVID-19 und psychische Belastungen.

Einleitend unterstrich Prof. Dr. med. Anne Karow, Leitung Früherkennungsambulanz für psychische Störungen vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Relevanz des Themas, indem sie die derzeitigen Veränderungen der Lebensumstände und die damit verbundenen psychologischen Auswirkungen wissenschaftlich erörterte. Anschließend pitchten vier Start-ups ihre Ideen und digitalen Lösungen zur Behandlung psychischer Belastungen.

Im ersten Vortrag stellte Karolin Mertens, Psychologin & Business Development Manager, das wissenschaftlich geprüfte psychologische Online-Training von HelloBetter (GET.ON Institut für Online Gesundheitstraining GmbH) vor. Das Start-up bietet acht Behandlungen zu den Themen Schlafstörungen, chronischer körperlicher Schmerz (z.B. Rückenschmerz, Migräne, Muskel- oder Gelenkschmerz), Depression, Alkoholkonsum, Panikattacken und Angststörungen, Genito-Pelvine Schmerz-Penetrationsstörung (GPSPS) und Diabetes an. Außerdem unterstützt HelloBetter bei den Themen Corona, bei der Vorbeugung und Bewältigung von Stress und Depression mit präventiven Trainings. Das Corona-Training „Stark durch die Krise“ ist ein achtwöchiges Onlinetraining, in dem Strategien erlernt werden, um mit Anspannung, Sorgen und Ängsten rund um das Corona-Virus besser umgehen zu können.

Anschließend berichtete Christian Angern, Gründer und Geschäftsführer, von der digitalen Psychotherapie Invirto (Sympatient GmbH). Die Therapie soll Menschen mit einer Angststörung dabei helfen, die belastenden Symptome der Erkrankung zu lindern und wieder mehr Bewegungsfreiheit und Aktivität in ihren Alltag zu bringen. Invirto ist geeignet für Menschen, die von einer Agoraphobie, einer Panikstörung und/oder einer sozialen Phobie betroffen sind.

Diana Huth, Psychologin und Geschäftsführerin, und Dr. Jan Klobucnik, Chief Financial Officer, stellten die Idee von ACTitude vor. Das Angebot an psychologischen Apps, Videokursen mit leicht verständlichen Animationen sowie einem Podcast unterstützt im Umgang mit Krisen, psychischen Herausforderungen und alltäglichen Gefühlen und Gedanken.  

Abschließend präsentierte Prof. Dr. med. Martin Lambert, Psychiater und Geschäftsführer, die Ideen der MindNet E-Health Solutions GmbH. MiNDNET entwickelt verschreibungsfähige, evidenzbasierte, digitale Therapeutika, die für Menschen mit psychischen Erkrankungen zeit- und ortsunabhängig den Zugang zur bestmöglichen Therapie sicherstellen und Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten bei ihrer Behandlung unterstützen.

Die GWHH bedankt sich bei allen Referentinnen und Referenten für die interessanten Ideen und die aktive Beteiligung der Teilnehmenden.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier.

 

Ausrichter: Der virtuelle COVID-19-Ideenpitch ist eine Veranstaltung der GWHH und des eHealth-Netzwerks Hamburg.


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Die GWHH koordiniert das eHealth-Netzwerk als erstes sog. „Hamburger Clusterbrücken-Projekt“, dessen Finanzierung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Freien und Hansestadt Hamburg erfolgt. Das Projekt hat eine Laufzeit von 01.04.2016 - 31.12.2021.

 

 

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