Ein starkes Netzwerk

eHealth in Hamburg: neue Lösungen für den Gesundheitsmarkt

6. eHealth-Day

Ökonomische Entwicklungen darstellen und Perspektiven aufzeigen

25. August 2022

Seit sechs Jahren widmet sich das eHealth-Netzwerk Hamburg dem Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen. Mit verschiedenen Veranstaltungen, Innovationsförderung und anderen Netzwerkangeboten wurden Impulse gesetzt, die den Austausch zwischen den Akteuren gefördert und das Thema vorangetrieben haben.

Am 25.08.2022 war es soweit. Der eHealth-Day fand zum sechsten Mal und endlich wieder in Präsenz statt. Im Fokus dieser Veranstaltung stand die Frage, welche ökonomische Entwicklung der eHealth-Sektor in Hamburg genommen hat und welche wirtschaftlichen Perspektiven für eHealth resultieren.

Dr. Florian Brill und Jan Quast eröffneten mit Ihren Grußworten die Veranstaltung, an der rund 100 Akteurinnen und Akteure der Gesundheitswirtschaft teilnahmen.

Inga Bergen, Keynotespeakerin und Host von „Visionäre der Gesundheit“ machte den thematischen Auftakt. Im Fokus ihres Beitrags „Macht Digitalisierung uns gesünder?“ stand die Frage, inwieweit die Digitalisierung das Thema Gesundheit in Richtung der Konsumentinnen und Konsumenten verschiebt. Sie konstatierte, dass vor allem die Generation Z auf anderen Kanälen, wie z. B. Instagram und TikTok zum Thema Gesundheit abgeholt werden müsste.

Im Anschluss stellten Dr. Sandra Zimmermann (WifORGmbH) & Markus Schneid (SNPC GmbH) die Ergebnisse der eHealth-Folgeanalyse vor. Das Ziel dieser Folgeanalyse war es, die in der Potentialanalyse erhobenen Indikatoren auf Veränderungen zu untersuchen, um somit Hamburg als eHealth-Standort neu bewerten zu können. Aus der Analyse geht hervor, dass die Attraktivität Hamburgs als eHealth-Standort weiter gestiegen ist, weil sich zum Beispiel die wichtigsten Stakeholder auf engem Raum befinden und Netzwerke wie das eHealth-Netzwerk Hamburg mit seinen Veranstaltungen eine hervorragende Plattform bietet, um sich auszutauschen und neue Ideen entstehen zu lassen. Die Studie kommt auch zu dem Ergebnis, dass die Stakeholder der Gesundheitswirtschaft zwar ein hohes Nutzenpotential von eHealth sehen, es allerdings noch an der Anwendungsbereitschaft der Patientinnen und Patienten hapert. Hier kommen die Ersteller der Studie zu dem Ergebnis, dass noch mehr für den Nutzen von eHealth bei den Anwendern geworben werden muss. Zum Abschluss ihres Vortrags gingen die Referenten darauf ein, was - auch auf Seiten der Stakeholder - erforderlich ist, um eHealth weiterzuentwickeln.

Über die Machbarkeit dieser Handlungsempfehlungen wurde im Anschluss mit Dr. Susanne Klein, Landesgeschäftsführerin der BARMER Hamburg, Leonie Sommer-Eska, Geschäftsführerin OnlineDoctor in Deutschland, Prof. Dr. Jens Prütting, Rechtsanwalt und Juniorprofessor an der Bucerius Law School in Hamburg, Dr. Lars Lomberg, Facharzt bei EppenDocs und Markus Schneid diskutiert. Dabei wurden die zuvor präsentierten Handlungsempfehlungen von allen befürwortet und es wurde deutlich gemacht, dass bereits viel zur stärkeren Akzeptanz von eHealth getan würde, der Fokus jedoch häufig auf den negativen Dinge liege. Es wurde auch deutlich, dass die Machbarkeit häufig auch von zentralen Entscheidungen seitens des Bundesgesundheitsministeriums abhängig ist.

Das Projekt eHealth wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und die Freie und Hansestadt Hamburg. Das Projekt wird im Zeitraum 01.04.2016 bis 31.12.2021 gefördert.

5. eHealth-Day

DIGITAL

18. August 2021

€-Health – Wirtschaftliche Perspektiven der Digitalisierung

Die Corona-Pandemie hat den Stand der Digitalisierung in Deutschland weiter in den Fokus der Diskussion gerückt und beschleunigt. Dies gilt besonders für das Gesundheitswesen. Entwicklungen wie die digitale Gesundheits- und Pflegeanwendungen (DiGA und DiPA), die elektronische Patientenakte (ePA) und das E-Rezept sind Bausteine der zunehmenden Digitalisierung in diesem Bereich.

Dabei stellt sich die Frage nach dem Nutzen der Digitalisierung für die Akteure im Gesundheitswesen. Welche Vorteile ergeben sich für diese? Sind Einsparungspotentiale zu verzeichnen? Können Arbeitsprozesse entschlackt und damit die Belastung von Fachkräften (z.B. bei Dokumentationsaufgaben) verringert werden?

Diese und weitere Fragen wurden in spannenden Vorträgen aufgegriffen:

  • Wirtschaftliche Aspekte der Digitalisierung zwischen Theorie und Praxis - Britta Timm, Regionalleiterin der DKB Hamburg
  • Digitalisierung als Chance für unser Gesundheitssystem - Dr. Ariane Schenk, Bereichsleiterin Health & Pharma beim Bitkom e.V.
  • Go digital - wie wirtschaftlicher Nutzen die digitale Transformation in der Arztpraxis fördert - Max Tischler, Arzt (Dermatologe) und Sprecher des Bündnis Junge Ärzte
  • E-Rezept: Wer will es? Wer braucht es? - Nicolas Koslowski, Geschäftsfüher der Centro-Apotheke Hamburg
  • Effizienz-Revolution oder verlieren wir uns wieder in Partikularinteressen? - Dr. Dirk Janssen, Vorstand des BKK-Landesverband NORDWEST

 

 

Das Projekt eHealth wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und die Freie und Hansestadt Hamburg. Das Projekt wird im Zeitraum 01.04.2016 bis 31.12.2021 gefördert.


4. eHealth-Day

Teil II - DIGITAL

02. Dezember 2020

Digitalisierung als Chance

Das deutsche Gesundheitswesen befindet sich an einem Wendepunkt: Die Digitalisierung ermöglicht neue Ansätze und bietet Potenziale, gewachsene Prozesse zu verändern und neu zu gestalten. Durch den gezielten Einsatz von eHealth-Lösungen und Big Data ergeben sich zukunftsweisende Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen.

Welche innovativen Lösungen wurden hinsichtlich des Datenaustausches während der Corona-Pandemie vorangetrieben? Wie werden in Zukunft diagnostische Entscheidungen getroffen? Und welche Einsatzmöglichkeiten von Lernenden Systemen gibt es bereits?

Diese und weitere Fragen wurden im spannenden Impulsvortrag von Prof. Dr. med. Jörg Debatin, Leiter des health innovation hub (hih) des Bundesministeriums für Gesundheit aufgegriffen. In drei interaktiven Workshops wurden die Themen digitaler Transfer, Big Data und Datenschutz in der Produktentwicklung disktutiert.

Hier finden Sie die Zusammenfassungen der Workshops:

 

 

Das Projekt eHealth wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und die Freie und Hansestadt Hamburg. Das Projekt wird im Zeitraum 01.04.2016 bis 31.12.2021 gefördert.


4. eHealth-Day

Teil I - DIGITAL

26. August 2020

Aufgrund der aktuellen Situtation fand der erste Teil des eHealth-Days virtuell mit Vorträgen von Dr. Gottfried Ludewig, Abteilungsleiter Digitalisierung im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und von Emily Andreae, Board Member vitagroup AG  statt.

Die Präsentation von Emily Andreae,  Board Member vitagroup AG finden Sie hier:

 

 

 


3. eHealth-Day

29. August 2019

Im Mittelpunkt des 3. eHealth-Days, stand der Informationsaustausch mit den Ländern Dänemark, Schweden und Estland.Daniel Kompe von der Microsoft Deutschland GmbH berichtete über das Zusammenwachsen von IT und Medizin. Dr. Thomas Kostera von der Bertelsmann Stiftung präsentierte die Kernergebnisse der Studie #SmartHealthSystems – was Deutschland bei der Digitalisierung von anderen Ländern lernen kann“.

Die Präsentationen der Workshops finden Sie hier:

 

Graphic Recording Dänemark


2. eHealth-Day

09. November 2018

Im Mittelpunkt des 2. eHealth-Days stand der Austausch mit anderen Branchen, die in der Digitalisierung schon weiter vorangeschritten sind. Thomas Schulz, langjähriger SiliconValley-Korrespondent des SPIEGEL und Buchautor, gab Einblicke in die Entwicklungen in den USA, und stellte vor, wie die großen IT-Unternehmen sich die Medizin der Zukunft vorstellen.

Die Präsentationen der Workshops finden Sie hier:

 

Graphic Recording Medizintechnik


1. eHealth-Day

08. Juni 2017

Im Mittelpunkt des 1. eHealth-Days stand die eHealth Potenzialanalyse und die Frage wie Vernetzung im Gesundheitswesen zukünftig aussehen kann und welche Chancen hierbei durch Big Data entstehen.

Die Präsentationen der Workshops finden Sie hier:

Das Projekt eHealth wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und die Freie und Hansestadt Hamburg. Das Projekt wird im Zeitraum 01.04.2016 bis 31.12.2021 gefördert.